Rücken-orthese

Ob Wirbelbruch, Skoliose, Bandscheibenvorfall oder Osteoporose – eine hochwertige Rückenorthese kann entscheidend dazu beitragen, Schmerzen zu lindern und die Heilung zu unterstützen. Wir bieten individuell angepasste Orthesen für die LWS (Lendenwirbelsäule) und BWS (Brustwirbelsäule), abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse und Ihr Krankheitsbild.

Wann hilft eine Rückenorthese?

Unsere Orthesen kommen bei folgenden Diagnosen und Beschwerden zum Einsatz: 

Wirbelbruch

Ein Wirbelbruch entsteht oft plötzlich – sei es durch einen Unfall (Trauma) oder schleichend im Rahmen einer Osteoporose, bei der die Knochensubstanz abnimmt. Besonders betroffen sind häufig die Brustwirbelsäule (BWS) und die Lendenwirbelsäule (LWS). Eine Rückenorthese stabilisiert die betroffenen Wirbel, entlastet die Muskulatur und lindert Schmerzen, damit der Heilungsprozess optimal verlaufen kann.

Bandscheibenvorfall im Bereich der BWS oder LWS

Ein Bandscheibenvorfall entsteht, wenn sich das weiche Innere der Bandscheibe durch den Faserring drückt – meist in der LWS, seltener in der BWS. Dies kann zu starken Schmerzen, Taubheitsgefühlen oder Bewegungseinschränkungen führen. Eine speziell angepasste Orthese hilft, die Wirbelsäule zu entlasten, Fehlhaltungen zu vermeiden und die Muskulatur gezielt zu unterstützen.

Skoliose zur Haltungskorrektur und Entlastung

Skoliose ist eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule, die häufig bereits im Kindes- oder Jugendalter auftritt, aber auch Erwachsene betreffen kann. Eine Rückenorthese kann die Wirbelsäule in eine gesündere Position führen, die Körperhaltung verbessern und Schmerzen reduzieren – insbesondere bei leichteren bis mittelschweren Formen oder zur Begleitung einer physiotherapeutischen Behandlung.

Osteoporose – Entlastung und Schutz der Wirbelkörper

Bei Osteoporose wird das Knochengerüst porös und brüchig – besonders gefährlich im Bereich der Wirbelsäule. Ohne rechtzeitige Behandlung können sogenannte Sinterungsbrüche auftreten. Rückenorthesen wirken hier wie ein äußeres Stützgerüst: Sie stabilisieren die Haltung, reduzieren das Risiko weiterer Frakturen und ermöglichen schmerzärmere Bewegung im Alltag.

Chronische Rückenschmerzen und muskuläre Instabilitäten

Nicht immer liegt eine klare Diagnose vor – viele Menschen leiden unter chronischen Rückenschmerzen durch Fehlhaltungen, schwache Muskulatur oder beruflich bedingte Belastungen. Eine Orthese kann helfen, den Rücken zu entlasten, Schmerzen zu lindern und gleichzeitig die aufrichtende Muskulatur gezielt zu aktivieren.

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Rückenorthesen richtig anlegen - vom Experten gezeigt

Wir fertigen nicht nur Ihre passgenaue Rückenorthese, sondern unterstützen Sie bei den wichtigsten Fragen. Elementar hier ist oft der passende Halt. 
Das
richtige Anlegen der Orthese ist entscheidend für ihre Wirksamkeit. Unsere Fachberater:innen zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Rückenorthese korrekt tragen – für maximalen Halt und Komfort im Alltag. 

Beliebte Fragen zu Rückenorthesen

Gerne helfen wir Ihnen bei jeglichen Fragen weiter. Hier sind die klassichen Fragen zu Rückenorthesen, die wir Ihnen gerne beantworten.

Die Tragedauer hängt von der ärztlichen Empfehlung und dem individuellen Krankheitsbild ab. In der Regel wird die Orthese für mehrere Stunden täglich getragen – z. B. bei Belastung oder bestimmten Aktivitäten. Eine dauerhafte Anwendung ohne Pause ist nicht sinnvoll, da die Rückenmuskulatur auch aktiv bleiben soll. Ihr Arzt oder Ihre Therapeutin wird Ihnen einen passenden Trageplan empfehlen.

Eine Rückenorthese wird meist ärztlich verordnet – z. B. bei Diagnosen wie Wirbelbruch, Bandscheibenvorfall, Skoliose oder Osteoporose. Nach Ausstellung des Rezepts erfolgt die individuelle Anpassung im Sanitätshaus oder Orthopädiefachgeschäft. In vielen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Ja – moderne Orthesen sind so konzipiert, dass sie auch im Sitzen getragen werden können. Wichtig ist jedoch, dass sie korrekt angepasst und richtig angelegt sind. Bei langem Sitzen (z. B. im Büro oder Auto) kann es sinnvoll sein, die Orthese gelegentlich abzunehmen oder eine ergonomische Sitzhaltung einzunehmen.

Grundsätzlich sollte die Rückenorthese eng am Körper anliegen, idealerweise über einem dünnen Unterhemd oder Shirt. So wird ein guter Halt gewährleistet und Hautreizungen werden vermieden. Über dickerer Kleidung kann die Wirkung eingeschränkt sein. In bestimmten Fällen (z. B. bei Allergien oder empfindlicher Haut) beraten wir Sie gern zur besten Trageweise.

Nein, in der Regel nicht den ganzen Tag. Die Orthese soll gezielt unterstützen – z. B. bei körperlicher Belastung, beim Gehen oder längeren Stehen. Für den Muskelaufbau und die Beweglichkeit ist es wichtig, den Rücken auch phasenweise ohne Orthese zu nutzen. Wie lange und wann genau Sie sie tragen sollten, hängt von Ihrer Diagnose ab und wird individuell festgelegt.

Wichtige Information

Aufgrund einer Krankheitssituation bleibt die Filiale in Bad Schwartau vom 15.09. bis 21.09. für Besuche ohne Termin geschlossen.
Mit einem zuvor vereinbarten Termin ist ein Besuch jedoch weiterhin möglich.